KRONBERGNACHRICHTEN VOM OKTOBER 1997

I. BEGRÜSSUNG

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

obwohl sich die Situation, was die Klasssenstärken und die Neueinstellung von Kolleginnnen und Kollegen anbelangt, insgesamt in diesem Schuljahr keineswegs verbessert hat, kann man, was die Neuzuweisung von Lehrkräften und die Lehrer-Schüler-Relation an unserer Schule betrifft, zufrieden sein.

Die drei 5. Klassen haben mit 25 bzw. 26 Schülerinnen und Schülern eine angenehme Größe, so daß man mit ihnen wird gut arbeiten können. Positiv wird sich auch auswirken, daß drei 11. Klassen eingerichtet werden konnten, die ein individuelleres Eingehen auf die Schüler gestatten werden.
Da auch der humanistische Zweig mit 17 Schülern, die den Griechisch - Unterricht aufgenommen haben, recht lebensfähig ist, dürfen wir das Schuljahr optimistisch beginnen.

Sie finden in dieser Ausgabe wieder neben allgemeinen Informationen die Sprechstunden der Lehrkräfte, eine Auflistung der an unserer Schule eingeführten Bücher, wichtige Termine im 1. Halbjahr, eine Zusammenstellung des Wahlunterrichts und Angaben über die Schulaufgaben bzw. Hausaufgaben.

Mit freundlichen Grüßen (Dr. Junk, OStD)

II. ANLIEGEN DER SCHULLEITUNG

ENTSCHULDIGUNGEN

Das im letzten Schuljahr eingeführte System der Entschuldigungen in den Jahrgangsstufen 5-9, bei dem noch vor Ablauf der 1. Stunde zu Hause angefragt wird, ob ein Kind auch zur Schule ging, wenn bis dahin keine telefonische Entschuldigung vorliegt, klappt recht gut, weil nur selten von den Eltern versäumt wurde, ihr Kind zu entschuldigen. Die wenigen Fälle, wo nachgefragt werden mußte, gaben glücklicherweise nie Anlaß zu ernsthafter Beunruhigung. Das Sekretariat und ich hoffen, daß es so bleibt.

Im Interesse des Unter- und des Mittelstufenbetreuers, von Herrn Winklhofer und Herrn Fuchs, deren Aufgabe es ist, die Entschuldigungen zu kontrollieren, erinnere ich noch einmal daran, daß nach der Gymnasialen Schulordnung (GSO) nach zwei Tagen, wenn die Erkrankung andauert, eine schriftliche Krankheits- anzeige (grüner Vordruck) der telefonischen Entschuldigung folgen und nach einer Erkrankung von mehr als drei Tagen eine Krankheitsbestätigung (gelber Vordruck) an die Schule geschickt werden soll. Der Anrufbeantworter, der einige Zeit ausgefallen war, ist wieder einsatzbereit und kann auch am Vorabend genutzt werden.

Die Regelungen für die Kollegstufe werden den Kollegiat(inn)en von den Kollegstufenbetreuern Herrn Steinbacher und Herrn Hein bekannt gegeben. Ihre Einhaltung ist ebenso wichtig wie die in den anderen Stufen.

MELDUNGEN VON UNFÄLLEN

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler auf dem Schulweg oder in der Schule einen Unfall hat, ist die Gemeinde-Unfall-Versicherung (GUV) zuständig. Über sie werden die Kosten für Arztbesuche, Medikamente etc. abgerechnet.

Damit dies geschehen kann, muß die Schule für jeden einzelnen, auch kleineren Unfall ein Formular u.a. mit einer Schilderung des Unfallherganges in dreifacher Ausfertigung an die GUV schicken. Dies kann sie nur tun, wenn sie von dem Unfall informiert wurde. Ereignet sich dieser während der Schulzeit, ist sie in der Regel von Lehrer- oder Schülerseite davon unterrichtet; nur wenn nachträglich ein Arzt aufgesucht wird, muß sie davon in Kenntnis gesetzt werden. Geschieht der Unfall auf dem Schulweg, so ist es die Aufgabe der Eltern, dies der Schule mitzuteilen. Die Eltern werden gebeten, bei einem Schulunfall zur Sicherheit noch einmal im Sekretariat anzurufen, ob eine Meldung vorliegt. So können Nachfragen und evtl. Irritationen am besten vermieden werden.

NUTZUNG DER KRONBERG-BUSSE

Am Hauptbahnhof fährt um 7.35 Uhr (Mergler) und um 7.40 Uhr jeweils ein Bus zum Kronberg-Gymnsium. Um 7.45 Uhr fährt ein weiterer, der ebenfalls das Kronberg-Gymnasium anfährt, davor aber das Maria-Ward-Gymnasium, und deshalb mitunter spät oder zu spät ankommt. Wer es von der Verbindung her einrichten kann, soll auf alle Fälle die früheren Busse benutzen, weil er dann gewiß rechtzeitig kommt. Wir bemühen uns, eine Vorverlegung des Abfahrtstermins des bis jetzt um 7.48 Uhr abfahrenden Busses zu erreichen. Das Ergebnis wird zu gegebener Zeit mitgeteilt.

III. WICHTIGE AUSFÜHRUNGEN UND ÜBERSICHTEN, DIE DAS SCHULISCHE LEBEN IM ERSTEN HALBJAHR BETREFFEN

DIE UNTERRICHTSSITUATION IM 1.HALBJAHR

HerrStD Vogler (L, Gr, G) trat am Ende des letzten Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand. Er hilft aber im Fach Geschichte dankenswerter Weise noch für ein paar Stunden in diesem Schuljahr aus.

Die Fächer Deutsch und Geschichte unterrichtet Frau StRin Grass. Sie war mehrere Jahre zum Dienst an der Maria-Ward-Schule beurlaubt und kehrt nun an das Kronberg-Gymnasium in den Staatsdienst zurück. Sie freut sich, daß sie an unsere Schule kam und wird uns aus diesem Grunde hoffentlich auch einige Jahre erhalten bleiben.

Sodann kehrte Herr LAss Ullrich (M, Ph) an das Kronberg-Gymnasium zurück, wo er schon ein Jahr seiner Referendar-Ausbildung verbracht hat. Jedem Kollegen, der heutzutage sofort nach seiner Ausbildung eine feste Anstellung findet, gebührt ein besonderer Glückwunsch; so auch ihm.

Herr LAss Töpfl (L, Gr, Inf) wurde der Schule zugewiesen, um in den alten Sprachen die Lücke zu schließen, die Herr Vogler hinterließ. Er stammt aus dem oberbayerischen Raum, kann sich aber vielleicht trotzdem mit unserer unterfränkischen Enklave anfreunden.

Frau Diplomsportlehrerin Ackermann unterrichtet weiterhin unsere Mädchen in Sport, was zunächst nicht sicher war und Anlaß zur Freude ist.

Frau StRefin Schierer (D, E) kann ein weiteres halbes Jahr an unserer Schule eingesetzt werden, muß dann allerdings an ihre Stammschule zurück, um ihre Ausbildung abzuschliessen. Dasselbe gilt für Herrn StRef. Beil (D, G). Ich bin dankbar für den verlängerten Einsatz der Referendare, weil so eine größere Kontinuität gewahrt wird.
Für Frau StRefin Hanne (M, Ph) wurde Frau StRefin Dickescheid mit derselben Fächerverbindung zugewiesen.

Hinzu kam Frau StRef. Greser (D, F), die mit dafür sorgt, daß nach dem Weggang einer ganzen Reihe von Kollegen mit der Fakultas Deutsch der Unterricht auch in diesem Fach in vollem Umfang gegeben werden kann.

WAHLUNTERRICHT UND DIFFERENZIERTER SPORTUNTERRICHT

Trotz der Kürzungen in diesem Bereich können wir zufrieden sein. Wie die nachfolgende Übersicht ausweist, sollte jede Schülerin und jeder Schüler, die bzw. der sein Unterrichtskontingent abrunden möchte, etwas finden, was seiner Neigung entspricht.
Nur möchte ich alle, die den Wahlunterricht besuchen, bitten, vorher kurz zu prüfen, ob sie voraussichtlich den Anforderungen insgesamt gewachsen sein werden. Die Bewältigung der Anforderungen im Pflichtbereich hat den Vorrang, erst dann sollte die Kür kommen.

Einen Fortschritt bringt der neue Computer-Raum mit sich, weil er sowohl den Unterricht in Informatik ergiebiger gestalten lässt als auch den Einsatz von Software in verschiedenen Fächern zulässt. Unsere Aufgabe ist es, ihn da zu nutzen, wo seine Nutzung mehr bringt als der traditionelle Unterricht oder andere Medien.

Für den Differenzierten Sportunterricht konnten neben den Herren Staffa (Judo) und Roth (Basketball weiblich) und Frau Ackermann (Tanz, Volleyball) auch Frau Czerniak (Basketball männlich) gewonnen werden. Obwohl die zugesagten Mittel spärlicher flossen als erwartet, kann an der Schule doch noch ein Pflichtangebot für die 7. Jahrgangsstufe und ein Wahlangebot für andere Jahrgangsstufen aufrechterhalten werden.

VERANSTALTUNGEN

Hingewiesen sei jetzt schon auf den vorweihnachtlichen ökumenischen Gottesdienst am 17. Dezember um 9 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche und die Konzerte im Stadttheater am 7. und 3. Februar.

Weitere Veranstaltungen werden hinzukommen. Auch für diese wird eine besondere Einladung ergehen. Bei schulischen Gottesdiensten freuen sich die Gestaltenden, wenn Eltern hinzukommen.

Unser Unterstufenchor unter der Leitung von Frau StRin Deckmann nimmt an einem interessanten Chorprojekt teil. Zur Aufführung kommt die Oper "Das Zauberwort" von J. G. Rheinberger. Neben unserem Unterstufenchor singen die Chöre des Kreuzberg-Gymnasiums Grosskrotzenburg und der Einhard-Schule in Seligenstadt. Karten für die Aufführung am 17.11.97 um 20.00 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg können für 10 DM (Erwachsene) und 5 DM (Kinder) ab 11. November im Sekretariat des Kronberg-Gymnasiums erworben werden.

SCHÜLERAUSWEISE

Am l. Oktober wurden alle Schülerinnen und Schüler unserer Schu1e von dem Unternehmen Pixy-Potos fotografiert. Die Aufnahmen dienten dazu, für jeden Einzelnen einen formschönen und fälschungssicheren Schülerausweis zu erstellen. Dieser kostet nichts.

Wenn er um den 20. Oktober herum ausgeliefert wird, bietet Pixy-Fotos einen Satz Porträtfotos und ein aus den einzelnen Schüler-Aufnahmen montiertes Klassenfoto auf dem Hintergrund unserer Schule an. Dieser Satz kann käuflich erworben werden, wobei die Abnahme völlig freiwillig ist. Offensichtlich kommen die Fotos so gut an, daß die Firma davon leben kann.

SCHüLERAUSTAUSCH

Der Leiter des Collège Fénelon in Lyon hat mir kürzlich bestätigt, daß der Austausch zwischen seinem Institut und dem Kronberg-Gymnasium in diesem Schuljahr beginnen kann. Herr Loy wird ihn organisieren und in diesem Schuljahr durchführen. Ich freue mich, daß wir wieder eine Partnerschule in Frankreich haben, danke Herrn Loy für seine Initiative und wünsche mir, daß es der Beginn einer langen Partnerschaft sein möge [siehe auch News]

UNTERRICHTSBEGINN

Gegen Ende des letzten Schuljahres habe ich die Eltern unserer im Landkreis wohnenden Schülerinnen und Schüler befragt, wie sie über eine Vorverlegung des Unterrichtsbeginns auf 7.45 Uhr denken, wenn dafür eine gewisse Verbesserung der Bus-Anbindung unserer Schule erreicht werden könnte.

Knapp die Hälfte sprach sich dafür aus bzw. sah weder einen Vor- noch einen Nachteil, gut die Hälfte hielt eine Vorverlegung für abträglich, eine Minderheit davon für ausgesprochen unzuträglich. Da ich zu der Überzeugung gekommen bin, daß die Schule auf Grund der Unzuträglichkeiten mehr an Attraktivität verlieren als sie durch zwei neue Bus-Linien gewinnen würde, habe ich diese geäußert. Wenn ich die Situation richtig beurteile, sucht man nun seitens des Sachaufwandsträgers nach anderen Möglichkeiten, um die Verkehrssituation zu verbessern.

IV. IMPRESSUM

Verfügbar gemacht wurde der Text von der Abituria des Kronberggymnasiums. Abgetippt wurde dieser Text von Tobias Dietrich (Abi93). Kommentiert und in den KronbergianerInnen Mailverteiler von Andreas Jojo Fleischmann (Abi94), die Kommentare sind durch [] eckige Klammern kenntlich gemacht. Ich habe ausserdem vor, diesen Text (aber ohne die Kommentare) auch online im Web verfügbar zu machen unter http://www.home.pages.de/~kga/news.html

V. KGA-MAILVERTEILER

So, das war also die erste "gehaltvolle" Mail in unserem Mailverteiler. Ich hoffe, daß es euch nicht gelangweilt hat.
Außerdem werden die nächsten Nachrichten dann hoffentlich pünktlicher kommen, wenn ich den Mailverteiler erst ordentlich im Griff habe. Ich bastele nämlich momentan noch ein bißchen am Mailverteiler herum.
In absehbarer Zeit wird sich in der E-Mail-Liste des KronbergianerInnen Netzes einiges tun, denn so wie es ausschaut, gelten einige Adressen nicht mehr.

Kommentare und Ergänzungen (sowohl inhaltliche als auch über das Layout des Textes etc.) sowie Kritik bitte per E-Mail an mich.

Alles gute, Andreas :-) Jojo

KronbergianerInnen Netzwerk 
http://www.home.pages.de/~kga 
Heimat ist ein Gefühlszustand